Aktuelle Infos zu Gottesdiensten, Kindertagesstätten und Erzbischöflichen Schulen

23. Oktober 2020 Newsdesk

Der Ausbruch der Corona-Pandemie wirft auch in der Kirche und ihren Einrichtungen viele Fragen auf. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Menschen und ihrer Gesundheit. Es gilt, in allen Bereichen verantwortlich zu handeln. Die Hinweise und Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie im Erzbistum Köln auf dieser Seite werden regelmäßig aktualisiert.

„Beten Sie mit uns für die Kranken, für die vielen selbstlosen Helfer und für alle Menschen, die von dieser Krise betroffen sind“, bittet Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki.

Gemäß § 3 der Coronaschutzverordnung regeln die Kirchen unter Berücksichtigung der 7-Tages-Inzidenz-Werte den liturgischen Bereich in eigener Verantwortung. In Absprache mit dem Land NRW bleibt in allen Kirchengemeinden in NRW der Gesang erlaubt. Entgegenstehende kommunale Auflagen haben keine Gültigkeit mehr. Auch in Rheinland-Pfalz bleibt der Gemeindegesang weiter möglich.

Für das Erzbistum Köln gelten folgende Regelungen für Gottesdienste:

  • Es gelten die Regelungen der Coronaschutzverordnung zum Mindestabstand sowie zur einfachen Rückverfolgbarkeit.
  • Bei Einhaltung der Mindestabstände gibt es keine zahlenmäßige Beschränkung der Gottesdienstbesucher.
  • Die Gottesdienstbesucher tragen eine Mund-Nase-Bedeckung, ausgenommen am Sitzplatz. Bei einem 7-Tages-Inzidenzwert über 35 ist eine Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitzplatz zu tragen.
    Gottesdienstbesucher, die aus medizinischen Gründen mit Attest von der Maskenpflicht befreit sind, tragen ein Schutzvisier. Ausgenommen sind Zelebranten, liturgische Dienste, Lektoren und Vorsänger – unter Wahrung des Mindestabstandes. Kinder bis zum schulpflichtigen Alter sind von der Maskenpflicht befreit.
  • Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten. Er soll auch keinen liturgischen Dienst ausüben.
  • DIe Sonntagspflicht bleibt vorerst ausgesetzt. Die Gläubigen sollen auf geeigneten Wegen ermuntert werden, den Sonntag auf eigene Weise zu heiligen, sofern ihnen der Besuch der Heiligen Messe nicht möglich ist. Hinweise auf Gottesdienstübertragungen finden Sie auf: www.erzbistum-koeln.de/livemesse
  • Das Gotteslob kann den Gläubigen zur Verfügung gestellt werden, wenn zwischen zwei Nutzungen mind. 72 Stunden liegen.
  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz über 50 wird die zulässige Teilnehmerzahl pro Gottesdienst in einer Kirche auf 250 Personen begrenzt. Ausnahmsweise kann diese Zahl in einzelnen großen Kirchen überschritten werden, wenn ein Hygieneschutzkonzept vorliegt. Der Gemeindegesang wird nochmals reduziert, bleibt aber weiterhin möglich.

Persönliches Gebet

Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z.B. Versammlungsbeschränkungen oder -verbote) maßgeblich. Die Spendung der Hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.

Der derzeitige Wiederanstieg der SARS-CoV-2 Infektionszahlen wird wesentlich durch Feierlichkeiten, Zusammenkünfte und Veranstaltungen im öffentlichen und privaten Rahmen verursacht. Die Beschränkung der Gruppengrößen senkt die Zahl an Kontaktpersonen und somit auch die Zahl potenzieller Neuinfektionen.

Nicht liturgische Angebote der Gemeinde (Gremiensitzungen, Treffpunkte etc.) und Veranstaltungen und Feste von Externen in Gemeinderäumenunterliegen weiterhin folgenden Vorgaben:

  • AHA+L+A sind einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen sowie regelmäßiges Lüften und als Empfehlung dieCorona-Warn-App nutzen!
  • Allgemeines Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erstellen.
  • Bei allen Angeboten/Veranstaltungen immer Benennung einer verantwortlichen Kontaktperson und Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit.

Maßgeblich für weitere Schutzmaßnahmen ist immer die 7-Tages-Inzidenz der örtlichen Kommune. Die regionale aktuelle Fallzahlenentwicklung ist bitte zu beobachten.

Bei einer örtlichen 7-Tages-Inzidenz von über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Gefährdungsstufe 1) gilt: 

  • Maximale Anzahl von 25 Personen bei Festen in geschlossenen Räumlichkeiten, vorausgesetzt die Raumgröße nach Hygiene- und Infektionsschutzkonzept lässt dies zu.

Ab einer örtlichen 7-Tages-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Gefährdungsstufe 2) gilt abweichend: 

  • Reduzierung der Teilnehmerzahl auf 10 Personen bei Festen in geschlossenen Räumlichkeiten, vorausgesetzt die Raumgröße nach Hygiene- und Infektionsschutzkonzept lässt dies zu.
  • Veranstaltungen und Versammlungen sind ab dem 4. Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe 2 mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes bei der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde vorgelegt wurde.

Besondere Vorgaben der örtlichen Behörden haben immer Vorrang und sind zu beachten.

In Kirchenräumen sollte möglichst eine relative Luftfeuchte zwischen 50 und 60 % herrschen. An kalten Tagen mit trockener Luft draußen kann dieser Wert nur bei niedrigen Innenraumtemperaturen - ggf. zwischen 10 bis 12 Grad erreicht werden. Wer einmal in einer kalten Winternacht im ungeheizten Dom die Christmette bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mitgefeiert hat, der würde eine Raumtemperatur von 12 Grad bereits als angenehm empfinden.

Wie Diözesanbaumeister Martin Struck gegenüber der Kirchenzeitung sagte, diene die Empfehlung der genannten relativen Luftfeuchte vor allem der Verhinderung der zu leichten Ausbreitung von Viren tragenden Aerosolen, die maßgeblich für die Infektion mit Corona verantwortlich gemacht werden. „Im Winter ist die Luft ohnehin besonders trocken. Durch das Heizen würde diese geringe Luftfeuchtigkeit dann noch mehr reduziert. In der Folge könnten die Aerosole ‚trocknen‘ und die Viren sich leichter verbreiten als in feuchterer Luft.“

Erschwerend komme hinzu, dass die in den meisten Kirchen eingebauten Heizungen Warmluftheizungen seien, die die Luft verwirbelten und dadurch ebenfalls zu einer stärkeren Verbreitung der Aerosole beitrügen. Deshalb laute die Empfehlung, die Heizungen auf niedriger Grundtemperatur zu betreiben und sie spätestens 30 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes abzuschalten.

Dringend rät der Diözesanbaumeister von der ansonsten empfohlenen Methode, die Räume während der Nutzung zu lüften, ab. „Bei Kirchen führen offene Türen und Fenster zu ungleichmäßigen Luftbewegungen, zum Absinken der relativen Luftfeuchte und Verteilung von Viren. Der Vorteil von Kirchenräumen – ihr großes Luftvolumen in Relation zur Nutzerzahl – erlaubt einen kurzzeitigen Verzicht auf die Lüftung währen des Gottesdienstes. Selbstverständlich muss man danach unbedingt wieder für frische Luft sorgen.“

Abgesehen davon, dass mit den empfohlenen Maßnahmen Gesundheitsvorsorge betrieben werde, schone ein Absenken der Raumtemperatur und die damit einhergehende Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit die hölzernen Kunstwerke und Orgeln.
(Kirchenzeitung Köln/Robert Boecker)

Hinsichtlich der Durchführung von Martinszügen hat das NRW-Gesundheitsministerium (MAGS) den Kommunen als zuständigen Ordnungsbehörden Folgendes mitgeteilt: 

Bei den traditionellen Martinszügen handelt es sich – soweit es nicht vor Ort traditionelle Begleitprogramme im Sinne van Straßenfesten etc. geben sollte – um klassische Veranstaltungen unter freiem Himmel. Damit sind sie nach § 13 CoronaSchVO grundsätzlich zulässig, wobei insbesondere der Mindestabstand – ggf. durch Zugangsregelungen – eingehalten werden muss. Ohne Mindestabstand dürfen Familien, feste 10er Gruppen und – neu – z.B. Kindergartengruppen, die auch tagsüber ohne Mindestabstand betreut werden dürfen (§ 1 Abs. 3, 2. Alternative, CoronaSchVO), teilnehmen. Aus unserer Sicht kann damit – gerade angesichts der im Freien gegenüber geschlossenen Raumen nach allen bisherigen Erfahrungen doch deutlich geringeren Infektionsrisiken – eine Durchführung solcher Veranstaltungen mit entsprechenden Rahmenvorgaben vor Ort (Aufstellflächen, ehrenamtlicher Ordnereinsatz) verantwortbar gestaltet werden. Dabei spielt auch eine Rolle, dass viele potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermutlich selbst angesichts der öffentlichen Diskussionen sehr sensibilisiert sind und sich entsprechend verhalten.

Schlussendlich obliegt es der Zuständigkeit jeder Kommune aufgrund der örtlichen Situation und der jeweiligen Traditionen zu entscheiden, ob sie die Einhaltung dieser Vorgaben für umsetzbar und realistisch hält oder die Veranstaltungen absagen/untersagen/einschränken muss. Untersagungen oder Einschränkungen als Einzelfallbezogene Schutzmaßnahmen nach § 28 IfSG sind selbstverständlich mit entsprechender Begründung immer möglich. Vorstellbar wäre beispielsweise, den eigentlichen Martinszug durchzuführen, jedoch auf einen ortsfesten Schlusspunkt, etwa ein Martinsfeuer, zu verzichten.

Bei Durchführung von Martinszügen gelten für 300er-, 500er- und 1.000er-Veranstaltungen die jeweiligen Konzept- und Genehmigungspflichten (beachten Sie dazu insbesondere die Neufassung in § 2b Abs. 3 CoronaSchVO). Zudem muss selbstverständlich allen Veranstaltern bewusst sein, dass bei einem veränderten Infektionsgeschehen auch kurzfristige Absagen möglich sind. 

Wir hoffen, dass diese Informationen Ihnen helfen, die Martinszüge so zu planen, dass darauf auch in diesem Jahr nicht verzichtet werden muss. Sollte die Durchführung von Martinszügen nicht möglich sein, könnte alternativ überlegt werden, die Martinsgeschichte im Freien oder in Kirchen aufzuführen oder zu erzählen.

Gemeindegesang in öffentlichen Gottesdiensten

  • In der Kirche
    Aufgrund der beim Singen höheren Ansteckungsgefahr durch große Tröpfchen und Aerosole ist es dringend empfohlen, dass ein Mindestabstand von zwei Metern nicht unterschritten wird. Um die Bildung von infektiösen Aerosolwolken zu begrenzen, sollte die Anzahl der Gesänge und der Strophen reduziert werden. Wo immer möglich, sollte die Kirche zwischen den Gottesdiensten und im Laufe des Tages durch sämtliche ins Freie führende Türen und ggf. Fenster, soweit vorhanden, gelüftet bzw. geöffnet bleiben, um die entstandenen infektiösen Aerosole zu minimieren.
    Bei 60 Minuten Gottesdienst sollte die darauf verteilte Singzeit 4-5 Minuten nicht übersteigen. Bei Raumhöhen ab 10 Meter kann diese verteilte Singzeit auch bis 10 Minuten gehen.
    Grundsätzlich laden wir zum Mitsingen der Gemeinden ein.

    Regelungen für Gemeinden in Rheinland-Pfalz:

    Es wird empfohlen, in geschlossenen Räumen auf Gemeindegesang zu verzichten. Der Mindestabstand während des Gottesdienstes muss zwischen den Personen in allen Richtungen mindestens 1,5 Meter betragen. Kehrverse und der Hallelujaruf zum Evangelium dürfen angestimmt werden.
    Eine Einzelstimme, eine Musikgruppe oder ein Chor kann die Gottesdienste musikalisch mitgestalten. Grundsätzlich ist auf einen Abstand von 3 Metern zwischen Sängerinnen und Sängern sowie Blasinstrumenten zu achten.

  • Im Freien
    Im Freien ist das Mitsingen der Gemeinde möglich, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Singenden zu jeder Zeit eingehalten wird. Im Freien kann auf eine reduzierte Singzeit verzichtet werden.

  • Lieberbuch/Gotteslob

    Wo Gläubige für den Gesang nicht ihr eigenes Gotteslob mitbringen, können auch Liedzettel angefertigt werden. Ein Hinweis auf dem Zettel, dass diese von den Gläubigen selbst entsorgt werden sollen, ist angeraten. Auf keinen Fall soll ein Blatt von mehreren Personen genutzt werden.

    Das Gotteslob kann den Gläubigen zur Verfügung gestellt werden, wenn zwischen zwei Nutzungen mind. 72 Stunden liegen.

Chorgesang

  1. Chorproben resp. Chorsingen sind nur erlaubt, wenn zu jeder Zeit ein Mindestabstand von 2 Metern radial zwischen den Sänger/innen zueinander eingehalten wird.
  2. Die Gesamtraumgröße sollte mindestens 7 qm pro Person betragen.
  3. Räume mit einer maschinellen Lüftung (durch Außenluft) sind zu bevorzugen. Bei Lüftung über Fenster bzw. Türen sollte eine kontinuierliche Belüftung angestrebt werden. Unabdingbar ist, spätestens nach 30 Minuten Probe eine Querlüftung aller Fenster und Türen von mindestens 15 Minuten und die Verlagerung der Pause nach draußen oder in einen Nebenraum anzusetzen, um die Aerosolkonzentration im Probenraum bestmöglichst zu verringern. Besonders zu empfehlen sind Räume mir einer Raumhöhe von mindestens 10 Metern.
    Bei Räumen unter 5 Meter Höhe ist es ratsam, ein CO2-Messgerät (CO2-Ampel) aufzustellen. Diese ersetzt jedoch keine der Schutzmaßnahmen, sondern ist als zusätzlicher Schutz der Chormitglieder zu betrachten. Nach aktueller Studienlage ist eine Korrelation zwischen der Höhe der CO2-Konzentration und der Höhe der Aerosolkonzentration in einem Raum, sehr wahrscheinlich. Sobald eine CO2-Konzentration von 850 ppm oder höher erreicht wird, sollte die Probe unverzüglich unterbrochen werden, aufgrund des potentiell erhöhten Risikos einer Infektion durch Aerosole und erst nach ausreichender Lüftung und Absinken der CO2-Konzentration fortgesetzt werden. (für weitere Informationen s. PDF-Dokument unten)
  4. Während Singpausen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu jedem Zeitpunkt vorgeschrieben.
  5. Vorzugsweise sollten Kirchräume während der Coronazeit zum Proben genutzt werden, nicht die üblichen Proberäumlichkeiten.
  6. Wegen der zunehmenden Aerosolbildung während des Singens sollte die Gesamtprobe nicht länger als 90 Minuten dauern.
  7. In jedem Fall sind Proben im Freien vorzuziehen - unter Wahrung des vorgeschriebenen Mindestabstandes von 1,5 Metern, da hierbei die Gefahr einer Übertragung durch Aerosole reduziert wird.

Für die Kirchengemeinden auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz gelten gesonderte Regelungen.

Geistliche Konzerte

  • Reine Orgelkonzerte können wieder angeboten werden, soweit die sonstigen für Gottesdienste vorgeschriebenen Regelungen eingehalten werden.
  • Ebenfalls können Konzerte mit Ensembles in kleinen Besetzungen unter Wahrung der Mindestabstände durchgeführt werden. Die Größe der Ensembles ist dabei abhängig von der Raumgröße (s. Punkt Chorgesang). Zusätzlich ist der Mindestabstand zu den Zuhörenden von 4 Metern zu beachten.

> Detailierte Infos zu den Empfehlungen zur Kirchenmusik (PDF)

 

Taufen und kirchliche Trauungen

Die Feier der der Taufe ist grundsätzlich möglich. Um jede Gefährdung auszuschließen, desinfiziert der Taufspender seine Hände, bevor er Taufspendung und Zeichenhandlungen wie die Salbung mit Öl vollzieht. Die deutenden Worte spricht er mit ausreichendem Abstand und gegebenenfalls mit Mundschutz, der auch für Eltern, Paten und Angehörige erforderlich ist, wenn diese den Mindestabstand unterschreiten. Eine familiäre Feier nach der Liturgie fällt in die Verantwortung der Eltern, bei der die behördlichen Vorgaben beachtet werden müssen. Gleiches gilt auch für kirchliche Trauungen. Sie sind unter denselben Bedingungen und Vorgaben wie öffentliche Gottesdienste möglich. Hier gelten ebenfalls alle bereits veröffentlichten Ordnungs-, Hygiene- und Abstandsregeln, die den örtlichen Verhältnissen entsprechend einzuhalten und umzusetzen sind.

Erstkommunionfeiern

Es ist abzusehen, dass die Einschränkungen im öffentlichen und kirchlichen Leben nicht nur einige Wochen, sondern vermutlich einige Monate gelten werden. Das hat zur Folge, dass Erstkommunionfeiern, Firmfeiern und Hochzeiten auf absehbare Zeit leider nicht in den bisher gewohnten gottesdienstlichen Größenordnungen gefeiert werden können. Auch die familiären Feiern danach werden noch längere Zeit von Einschränkungen betroffen sein. Daher empfiehlt sich örtlich entsprechend und zeitnah ein kleiner Rahmen.

Grundsätzlich sind die Pfarrer und Pastoralteams vor Ort diejenigen, die eine konkrete Situation am besten einschätzen können.

Firmungen

Firmungen, die in den Seelsorgebereichen geplant waren, können in Absprache mit den jeweiligen Weihbischöfen in einer Firmfeier im Kölner Dom nach Christi Himmelfahrt gespendet werden. Auch hierbei gelten bestimmte Regelungen etwa in Blick auf eine beschränkte Teilnehmerzahl. Für die Feier der Firmung nach den Sommerferien 2020 gelten gesonderte Vorgaben, die die Seelsorgebereiche jeweils mit dem Weihbischof ihres Pastoralbezirks vereinbaren. Firmkandidatinnen und -kandidaten können sich für Auskünfte an ihr jeweiliges Pfarrbüro wenden.

Auch für die Feier der Taufe, der Firmung und der Trauung gilt als Grundsatz, dass der Ritus so wenig wie möglich verändert wird, und auch bei all diesen Anlässen sind natürlich die grundsätzlichen Regeln etwa für Markierungen, Ordnungsdienste, Hinweisschilder oder Gesang zu beachten, die schon veröffentlicht sind.

Beerdigungen können im Rahmen der jeweiligen kommunalen Vorgaben stattfinden.

Exequien bzw. Begräbnismessen sind seit 1. Mai unter denselben Bedingungen wie die anderen öffentlichen Gottesdienste grundsätzlich möglich.

Auch in den Kirchen des Erzbistums Köln können seit 1. Mai 2020 wieder Gottesdienste in Anwesenheit von Gläubigen gefeiert werden, sofern bestimmte Ordnungs-, Abstands- und Hygieneregeln befolgt werden. Gläubige, die weiterhin keinen Gottesdienst besuchen können, sind eingeladen, den Sonntag dennoch zu heiligen, indem sie über die Medien an einer konkreten Eucharistiefeier teilnehmen und diese intentional mitfeiern. Wenn sie dann nicht kommunizieren können, ist dennoch die geistliche Kommunion möglich, d.h. sie können sich im Gebet mit Christus verbinden.

DOMRADIO.DE überträgt an den Sonntagen die Heilige Messe aus dem Kölner Dom um 10:00 Uhr, an allen Werktagen morgens um 8:00 Uhr.

In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln weiterhin die "schwerwiegenden Gründe", unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist.

Sollten wir als Gläubige nicht mehr auf das Gebet setzen statt auf hygienische Maßnahmen?

Unser Glaube bekennt, dass nicht nur die Seele des Menschen dem Schöpferwillen Gottes entspringt und entspricht, sondern auch sein Leib. Gemäß dem verbindlichen Katechismus der Katholischen Kirche hat dieser ebenfalls "an der Würde des Seins 'nach dem Bilde Gottes' teil" (n. 364). Deshalb darf man "das leibliche Leben nicht geringachten", sondern muss "im Gegenteil seinen Leib als von Gott geschaffen und zur Auferweckung am Jüngsten Tag bestimmt für gut und der Ehre würdig halten" (Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution 14,1).

Bei der Sorge für unseren Leib sind wir zwar auf Gottes Gnade angewiesen, sollen aber mit dieser zusammenwirken. Insofern haben wir für unsere Gesundheit "auf vernünftige Weise Sorge zu tragen und dabei auch die Bedürfnisse anderer und das Gemeinwohl zu berücksichtigen", wie wiederum der Katechismus mahnt (n. 2288). Er kommt zu dem Schluss: "Selbstverständlich schließt das Gebet den Gebrauch sinnvoller natürlicher Mittel zur Bewahrung und Wiedererlangung der Gesundheit nicht aus, sondern ermutigt vielmehr dazu, so wie es die Kinder der Kirche auch antreibt, sich um die Kranken zu sorgen und ihnen im Bemühen, über die Krankheit zu siegen, Hilfe an Leib und Geist zu gewähren. Es liegt nämlich durchaus im Plan der göttlichen Vorsehung, dass der Mensch gegen jede Art von Krankheit entschieden ankämpft und sich gewissenhaft mit aller Sorgfalt um das hohe Gut der Gesundheit bemüht" (n. 2834).

Kann es für einen traditionsbewussten Glauben wie den katholischen richtig sein, wegen eines Virus auf Gewohntes, Bewährtes und Geschätztes zu verzichten?

Wenn die Christen wie die Juden an den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs glauben, den "Gott eurer Väter" (Ex 3,6.13), dann gehören zu diesem Glauben geradezu naturgemäß auch Traditionen, überlieferte Überzeugungen und Bräuche, die man nicht geringschätzen sollte. So sehr aber Jesu Frohbotschaft auf solchen Überlieferungen aufbaute, so sehr war sie doch "eine neue Lehre mit Vollmacht" (Mk 1,27). Von Anfang an sind die Christen sich bewusst, dass sie "in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln" (Röm 6,4) und "in der neuen Wirklichkeit des Geistes dienen" (7,6). Christus selbst hat sehr pointiert darauf verwiesen, dass niemand "jungen Wein in alte Schläuche [füllt]. ... Junger Wein gehört in neue Schläuche" (Mk 2,22). Neues ist kein Feind des Christentums, sondern geradezu Teil seines Wesens!

Als Teile der Jerusalemer Urgemeinde verfolgt und zerstreut wurden, mussten sie auf vieles verzichten, was sie gewohnt waren und schätzten. Gerade dadurch aber wurde der erste Schritt zur Weltkirche getan, weil die Christen nun auch in der heidnischen Umwelt ihren Glauben bezeugten. Auf solchen krummen Zeilen schreibt Gott gerade! Wir müssen lernen, im Neuen, Fremden und Ungewohnten den Willen Gottes zu erkennen, ihn anzunehmen und zu tun. An der gegenwärtigen Herausforderung durch das Virus und den damit verbundenen Einschränkungen auch des religiösen Lebens muss unser Glaube nicht Schaden nehmen oder gar zerbrechen. Möglicherweise gelingt es uns gerade jetzt, lähmende Routinen zu durchbrechen, Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit abzuschütteln, die sich unbemerkt in unser religiöses Leben eingeschlichen haben! Wenn wir so unser Herz bereiten, können wir auch zu einer ganz neuen Wertschätzung des Glaubens gelangen, zu neuen Wegen, christlich zu beten, zu verkünden und zu wirken, kurz: zu einer neuen Perspektive, die unseren persönlichen Glauben bewusster, reicher und froher macht. 

Ist angesichts der gegenwärtige Epidemie nicht heroischer Bekennermut gefragt?

"Hauptsache gesund" - man stelle sich diese heute oft zu vernehmende Devise einmal im Mund eines Märtyrers vor! Die katholische Sittenlehre fordert zwar dazu auf, "das leibliche Leben zu achten", erklärt dieses aber "nicht zu einem absoluten Wert" (Katechismus der Katholischen Kirche 2289). Christus selbst hat das in drastische Worte gekleidet, wenn er während der Bergpredigt ausruft: "Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird" (Mt 5,29).

Wie der Text selbst erkennen lässt, gilt das Gebot, das leibliche Wohlergehen hintanzustellen, aber speziell für den Fall, dass dieses dem ewigen Heil schadet. Christliche Nächstenliebe tritt nicht nur in den großen Gesten zutage, sondern durchaus auch in kleinen Dingen. In unseren Tagen äußert sie sich schon darin, dass man um der Gesundheit anderer willen auf einen Besuch verzichtet, den man gerne gemacht hätte, oder auf eine Gesellschaft, die man sucht. Man kann "in seine Kammer gehen, die Tür zuschließen und dann zum Vater beten, der im Verborgenen ist" (vgl. Matthäusevangelium 6, 6) - also auch ohne von einer sichtbaren Gebetsgemeinschaft oder offiziellen Liturgie der Kirche getragen zu werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich für andere zu engagieren, die schlechter dran sind als man selbst.

Tatsächlich heroisch ist der alltägliche Einsatz derjenigen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind. Dasselbe gilt für solche, die auf die schützende Isolation verzichten und an ihrem Platz bleiben, um wichtige Grunddienste unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten: nicht aus Leichtsinn, sondern aus ihrem Verantwortungsgefühl heraus. Kurz: Während dieser Krise besteht der Heroismus natürlich nicht in Fahrlässigkeit. Wir finden ihn vielmehr überall da, wo Menschen sich trotz der gegenwärtig massiven Gefahren für Leib und Leben solidarisch für das Wohl der anderen einsetzen.

Kitas in NRW zum Regelbetrieb zurückgekehrt!

Mit dem 17. August 2020 sind die Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen zum Regelbetrieb zurückgekehrt (Stand 18. August 2020). Damit endet das strikte Betretungsverbot von Kitas, das zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab dem 16. März 2020 für Eltern und Kinder galt. Anstelle der zunächst eingesetzten Notbetreuung bestimmter Kinder und des seit dem 8. Juni 2020 geltenden sog. eingeschränkten Regelbetriebs gilt seit dem 17. August 2020 wieder der „normale“ Regelbetrieb, jedoch unter Beachtung der allgemein geltenden Hygienemaßnahmen.

Rückkehr zum Regelbetrieb

Die Rückkehr zum Regelbetrieb gilt grundsätzlich unbefristet, es kann aber wieder zu Einschränkungen kommen, lokal oder auch landesweit, wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfordert. Mit der Aufnahme des Regelbetriebs gelten die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wieder uneingeschränkt. Im Regelbetrieb haben alle Kinder wieder einen uneingeschränkten Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung, das heißt, auch in dem vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang. Zudem können alle gewohnten pädagogischen Konzepte wieder umgesetzt werden, denn eine strikte Trennung von Gruppen, wie sie im eingeschränkten Regelbetrieb erforderlich war, muss nicht mehr eingehalten werden.

Begleitende Empfehlungen zum Regelbetrieb, gültig ab 17. August 2020

Um den pandemiebedingten Gefahren und Herausforderungen weiterhin in bestmöglicher Weise zu begegnen, wurden seitens der zuständigen Landesbehörden für den Kitabetrieb u.a. die nachfolgenden Empfehlungen ausgesprochen:

  • Alle Erwachsenen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Das gilt für die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen untereinander, zwischen den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und den Eltern und den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und Externen. 
  • Im Umgang mit anderen Erwachsenen muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist.
  • Eine Rückverfolgbarkeit von möglicherweise eintretendem Infektionsgeschehen muss weiterhin gewährleistet werden.
  • Notwendige Hygienemaßnahmen sind entsprechend dem Hygiene- und Infektionskonzept der Einrichtung umzusetzen.

Kinder mit Krankheitssymptomen

Grundsätzlich gilt, dass Kinder mit Fieber und Symptomen, die auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, nicht betreut werden sollen. Treten die Symptome in der Einrichtung auf, sind die Kinder von den Eltern abzuholen.

Ein besonderes Augenmerk gilt für Symptome, die auch für eine COVID-19-Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.

Auch Schnupfen kann auf eine COVIS-19-Erkrankung hindeuten. Es wird empfohlen, Kinder 24 Stunden zu Hause zu beobachten, ob weitere Symptome hinzukommen. Wenn das nicht der Fall ist, können die Kinder wieder in der Einrichtung betreut werden.

Link zur Coronabetreuungsverordnung NRW (ab 12. August 2020):

Hinweis: Die Verordnung enthält auch die bis zum 16. August 2020 geltenden Inhalte der bisherigen Verordnung; diese bisherigen Inhalte sind im Dokument in roter Schrift gesetzt.

> www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200811_coronabetrvo_ab_12.08.2020.pdf


Das Land Rheinland-Pfalz hat in der Regel vergleichbare, zum Teil jedoch auch abweichende Vorgaben erlassen, über die die Kita-Einrichtungen informiert sind.

Sich vor einer Erkrankung sicher zu schützen, ist in einer globalisierten Welt nur schwer möglich. Die folgenden Handlungsempfehlungen sollen helfen, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung gering zu halten:

Kontakte reduzieren

Meiden Sie Großveranstaltungen und größere Menschenansammlungen. Ersetzen Sie möglichst viele geschäftliche Meetings. Insbesondere sollten Dienstreisen in Risikogebiete ab sofort unterbleiben (hierbei sind die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten). Meiden Sie Körperkontakt. In Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ist es geboten und nicht unhöflich, auf den üblichen Händedruck beim Begrüßen und Verabschieden zu verzichten, und stattdessen andere freundliche Gesten zu verwenden. Fassen Sie sich möglichst nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht oder berühren Ihre Schleimhäute (weder Augen, Nase noch Mund). Niesen oder husten Sie in ein Papiertaschentuch bzw. in Ihre Ellenbeuge und halten Sie dabei Abstand zu anderen Personen. Reduzieren Sie beruflich wie privat Ihre Kontakte auf das zwingend notwendige Mindestmaß. 

Hygiene einhalten

Achten Sie streng darauf, die Hygieneempfehlungen einzuhalten. Korrektes Händewaschen, d.h. mindestens 20 Sekunden mit aufgeschäumter Seife. Reinigen Sie Kontaktflächen in Ihrem Umfeld regelmäßig (auch Touchscreens, Tastaturen, etc.). Lüften Sie alle Räume mehrfach täglich. Das Tragen von Atemschutzmasken durch Gesunde zum Eigenschutz wird weder von der Weltgesundheitsorganisation noch vom Robert-Koch-Institut empfohlen.

Wenn Sie sich krank fühlen…

Ganz allgemein gilt bei jeder Erkrankung aus Verantwortung gegenüber sich selbst und den Mitarbeitenden: Wenn sie sich am Arbeitsplatz gesundheitlich unwohl bzw. krank fühlen, melden Sie sich bitte unverzüglich bei Ihrer Einsatzstätte in der vereinbarten Form ab und gehen Sie nach Hause. Die Vorgesetzten sind insoweit gehalten, Mitarbeitende mit offensichtlichen Anzeichen einer Erkrankung unverzüglich nach Hause zu schicken. Sollten Sie sich bereits vor Arbeitsantritt gesundheitlich unwohl bzw. krank fühlen, kommen Sie bitte nicht ins Büro, sondern melden sich unverzüglich bei Ihrer Einsatzstätte in der vereinbarten Form krank. Es ist niemandem geholfen, wenn Sie krank zur Arbeit erscheinen.

Dasselbe gilt insbesondere beim Auftreten von grippeähnlichen Symptomen (z.B. Fieber, Gliederschmerzen, Husten oder Atembeschwerden etc.). Gehen Sie in diesen Fällen bitte nicht sofort zu Ihrem Hausarzt in die Sprechstunde, denn Sie könnten so eine Vielzahl weiterer Personen anstecken, sondern kontaktieren Sie Ihren Hausarzt zunächst telefonisch von zuhause aus. Dieser wird mit Ihnen besprechen, was akut zu tun ist. Sollte Ihr Hausarzt nicht erreichbar sein, wenden Sie sich bitte unverzüglich telefonisch an Ihr örtlich zuständiges Gesundheitsamt. Dort wird Ihnen dann weitergeholfen.

Nachdem die Erkrankung am Corona-Virus meldepflichtig ist, werden erkrankte Mitarbeitende automatisch durch den behandelnden Arzt bzw. das Labor dem Gesundheitsamt gemeldet. Dieses kommt dann ggf. auf den dem Arbeitgeber zu. Sollte der Arbeitgeber doch einmal schon früher Kenntnis davon erlangen, dass ein Mitarbeitender nachgewiesenermaßen am Corona-Virus erkrankt ist, nehmen die für die Einrichtung Verantwortlichen unverzüglich Kontakt zum örtlich zuständigen Gesundheitsamt auf. Dieses veranlasst dann alle weiteren notwendigen Schritte. 

Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Das Erzbistum Köln hat mit Blick auf den neuen Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 unterstützende Unterlagen und Informationen zusammengestellt.

> Info: Arbeitsschutz-Maßnahmen für den Arbeitgeber

> Info: Arbeitsschutz-Maßnahmen für Arbeitnehmer

> Info: Hautschutz in Zeiten der Pandemie

> Info des BMAS: SARS-CoV-2 – Arbeiten in der Pandemie

 

Alle Informationen zum Umgang mit der Ausbreitung des Corona-Virus, die seit Ende Februar an die Pastoralen Dienste versendet wurden:

> www.seelsorgepersonal.de

 

Weitere Informationen:

> Tipps für Fenster-Gottesdienste in Einrichtungen der Alten-, Behinderten-, und Hospizarbeit

> Tipps für das Livestreamen von Gottesdiensten

Corona-Krisenstab Erzbistum Köln

Für das Erzbischöfliche Generalvikariat ist ein Corona-Krisenstab eingerichtet. 

Sie erreichen den Corona-Krisenstab unter: corona@erzbistum-koeln.de

Zentrale Aufgaben des Krisenstabs

  • Koordination von Maßnahmen, die vom Krisenstab oder vom Generalvikar im Zusammenhang mit Covid-19 getroffen werden.
  • Gewährleistung der Vernetzung und der Information der Organisationseinheiten, der Einrichtungen und Dienststellen.
  • Koordination von Maßnahmen und Empfehlungen für die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände, u. a. mit Unterstützung der Regionalrendanturen, der leitenden Pfarrer und der Verwaltungsleitungen.
  • Entscheidung über Maßnahmen.