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19 | 02 | 2018

Win-win

Tablets statt Computerräume

 

 

Jahr für Jahr steht für hunderte Kölner Kinder nicht der gewünschte Platz an Gesamtschulen zur Verfügung. Kinder, die am Gymnasium angemeldet wurden, werden oftmals an ihren ortsnahen Wunschschulen abgelehnt und müssen unnötig lange Fahrwege in Kauf nehmen.

Die Kölner Verwaltung hat den Schulnotstand ausgerufen. Aufgrund jahrelanger Versäumnisse sind in Köln bewährte Standards (z. B. vorgegebene Klassengrößen, Schulhofflächen, benötigte Fachräume und Sporthallen) außer Kraft gesetzt worden.

Dennoch gibt es an fast allen weiterführenden Schulen mehrere Computerräume, die technisch überholt sind. Dort teilen sich in der Regel zwei Schüler/innen einen Computer, wenn sie denn überhaupt einsatzfähig sind. Die Anordnung der Räume lässt in der Regel wenige andere Lehr- und Lernmethoden zu.

Stattdessen sollten Schulen mit Tablets ausgestattet werden, so dass das Internet sowie sinnvolle Lernprogramme bei Bedarf in jeder Unterrichtsstunde ohne großen Aufwand zur Verfügung stünden.

Ein solcher Schritt könnte zumindest den Schulnotstand lindern und wäre ein Win-win-Situation: Der Computer würde im digitalen Zeitalter zum selbstverständlichen Arbeitsinstrument im Unterricht. Zudem würden Räume in den Schulen frei, so dass zusätzliche Schüler/innen auch ohne kostspielige neue Container oder Erweiterungen aufgenommen werden könnten und somit Schulwege verkürzt würden.

Darum unterstützt der Ortsvorstand der CDU Sülz/Klettenberg eine Initiative seines stv. Vorsitzenden Dr. Klaus Zimmermann, der im Schulausschuss eine entsprechende Anfrage gestellt hat und auf eine befriedigende Antwort der Verwaltung wartet. Hoffen wir im Sinne unserer Kinder auf eine positive Reaktion!

 

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