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19 | 02 | 2018

Realschule erhalten - Gesamtschule errichten

Die Schulsituation in Lindenthal - Sülz - Klettenberg

 

Auch in diesem Jahr fehlen in Köln in den Eingangsklassen der Gesamtschulen mehr als 800 Plätze. Die einzige Gesamtschule unseres Stadtbezirks befindet sich in Weiden. Die Planung einer weiteren Gesamtschule – weit ab in Vogelsang – ist ins Stocken geraten. Viele Eltern, deren Kinder keinen Platz an einer Gesamtschule finden, weichen auf das Gymnasium aus. Auch dort reichen die Plätze – gerade in unserem Stadtbezirk – nicht aus.

Nachdem im Stadtbezirk Lindenthal alle Hauptschulen geschlossen wurden, erfüllen die beiden Realschulen in Sülz als Alternative zum Gymnasium eine wichtige Funktion. Sie ermöglichen Kindern und Jugendlichen ohne Gymnasialempfehlung, nach sechs Schuljahren die Fachoberschulreife oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe am Gymnasium bzw. an einem Berufskolleg zu erwerben. Zudem nehmen sie Schülerinnen und Schüler auf, die am Gymnasium nicht zurechtkommen. Beide Realschulen haben hinreichende Schülerzahlen.

So ist es unverständlich, dass die Verwaltung beide Realschulen schließen und  deren Gebäude, die 1,4 km weit auseinander liegen, für eine weitere Gesamtschule nutzen will. Erst nachdem sich die Schulkonferenz der Theodor-Heuss-Realschule unter ihrer neuen Schulleitung gegen eine Schließung ausgesprochen hat, lässt die Verwaltung ihre Pläne vorläufig ruhen.

 

Durch Schließungen und Zusammenlegung werden keine neuen Schulplätze geschaffen. Stattdessen werden Eltern verunsichert, die ihre Kinder an einer Realschule gut aufgehoben wissen.  

 

 

 

 

Theodor-Heuss-Realschule
Theodor-Heuss-Realschule

Darum fordert die CDU Sülz/Klettenberg:

 

- Die Theodor-Heuss-Realschule muss langfristig erhalten bleiben.

- Die Elsa-Brändström-Realschule läuft mit den bestehenden Klassen aus.

- Das Gebäude der Elsa-Brändström-Realschule wird parallel für den Aufbau einer neuen Gesamtschule genutzt. Durch Aufstockung und Grundstückserweiterung werden die benötigten Raumkapazitäten geschaffen.

- Die neue Gesamtschule setzt die Tradition der Elsa-Brändström-Realschule als NRW-Sportschule und Eliteschule des Fußballs fort.

In den kommenden 10 Jahren müssen in Köln mindestens 25 neue Schulen gebaut und zahlreiche Schulen saniert und erweitert werden. Die Planungs- und Bauzeit einer Schule beträgt unter der Federführung der Gebäudewirtschaft in der Regel 7 – 12 Jahre. Neue Planungsaufträge nimmt die Gebäudewirtschaft aus Kapazitätsgründen gar nicht mehr entgegen. So begrüßt die CDU Sülz/Klettenberg die Initiative des Schulausschusses, den durch jahrelange Versäumnisse unter Rot/Grün verursachten Schulnotstand in Köln durch neue Wege der Planung und Steuerung zu mindern.

 

Zi 07.07.2017

 

Elsa-Brändström-Realschule
Elsa-Brändström-Realschule

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