Start Kontakt
19 | 02 | 2018

Gesamtschule ja! ABER WO ?

Liegt die Lösung in Köln-Sülz?

Schulraumbedarf in Köln ist ein altes Thema. Ein wohnungsnahes Schulangebot ist ein alter Wunsch – meistens bleibt er ein Traum von Eltern und Kindern, auf jeden Fall ist er aber immer erstrebenswert! 

So haben wir für die Stadtteile Lindenthal, Sülz und Klettenberg mit ca. 77.000 Einwohnern keine Gesamtschule, eine Schulform, die sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut, und so wollen und müssen wir dem Elternwillen entsprechen. Aber wie? 

Angedacht war seitens der Schulverwaltung eine organisatorische Zusammenlegung der beiden existierenden Realschulen Theodor-Heuss in der Euskirchener Straße und Elsa-Brändström in der Berrenrather Straße in Sülz in eine Gesamtschule. Zwischenzeitlich haben jedoch die Schulkonferenzen beider Schulen ein Votum getroffen: Theodor-Heuss RS : dagegen, Elsa-Brändström RS: dafür. 

Gottseidank, ansonsten hätten wir in unserem Viertel gar keine Realschule mehr und bei einer räumlichen Distanz von ca. 3 Kilometern wäre eine solche Konstruktion auch nur auf dem Reißbrett darstellbar, in der Realität aber nicht praktikabel. So haben die Überlegungen den Blick auf eine andere Lösungsmöglichkeit frei gemacht, die wir im Ortsvorstand der CDU Sülz / Klettenberg seit langem diskutiert haben und nun in die öffentliche Diskussion einführen: 

Unter Berücksichtigung der Entscheidung der Schulkonferenz der Theodor-Heuss Realschule und im Respekt vor dem Elternwillen bleibt diese Schulform an dieser Stelle erhalten!

 

Die Schulkonferenz der Elsa-Brändström Realschule hat sich für eine Umwandlung in eine Gesamtschule ausgesprochen.

Sie liegt an der Peripherie von Sülz (Berrenrather Straße / Militärring) und bietet sich aufgrund ihrer Lage, ihres Umfeldes, ihrer Gebäudlichkeit (Flächennutzung und Ausnutzung) als Standort für eine Gesamtschule an.

Auf dem bestehenden Schulgelände könnten ohne weiteres zusätzliche weitere Unterrichtsräume/Kursräume durch Gebäudeaufstockung oder Verdichtungen realisiert werden.

Zum Militärring besteht die Möglichkeit der Erweiterung des Schulgeländes, da es sich bei dieser Fläche lediglich um einen „ungenutzten und unwegsamen Wildwuchsbereich“ im Eingangsbereich des  Beethovenpark handelt. 

Auf der anderen Seite der Berrenrather Straße stehen entlang der Friedrich-Engels-Straße drei 6-stöckige Gebäudekomplexe, seit Jahren mehr oder weniger ungenutzt aus Zeiten der ehemaligen Sowjetunion (nachfolgend  GUS-Staaten). Die Besitzverhältnisse dieser drei riesigen Gebäude sind bis heute ungeklärt oder streitig. Durch Bemühungender der Stadt auf „allerhöchster Ebene“ müsste dieses Problem gelöst  und eine jahrzehntelange „Bauruine“ oder Brachfläche einer sinnvollen Nutzung (z.B. durch eine Gesamtschule) zugeführt werden können. 

Die mittlerweile nur als „Zirkuswiese“ (und so auch nur einmal im Jahr) genutzte Fläche entlang der „russischen“ Immobilien und dem Militärring kann ebenfalls in die Standortplanungen für eine Gesamtschule einbezogen werden. 

In Sachen Gesamtschule besteht dringender Handlungsbedarf! In Sachen Standort sehen wir große Gestaltungsmöglichkeiten! 

Packen wir es gemeinsam an: im Bezirk, im Rat und in der Verwaltung.

Gemeinsam können wir es schaffen:

DIE LÖSUNG LIEGT IN SÜLZ!

 

Bi 10.07.17

Zurück